Welpentagebuch unserer "As"
13. Dezember 2006, 62. Lebenstag
Mit Ayks Auszug heute schließen wir das Tagebuch unseres A-Wurfes!
Fotos, die wir hoffentlich zukünftig erhalten stelle ich gerne ein.
Jetzt aber kurz das Happy-End von Ayks Geschichte ;)
Nach
einem sehr netten Telefonat am Dienstag Abend mit Lina ist Ayk heute
nach Göttingen gezogen. Er beglückt als "viertes" Kind im Haus seine
neue Familie, die seit knapp 25 Jahren mit Glatthaar-Foxterriern
zusammen lebt. Die erste Einladung nach Göttingen haben wir gleich bei
Ayks Auszug erhalten und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen.
Unser Bauch sagt eindeutig ja zu Ayks neuen Besitzerinnen und auch Ayk
(was genauso wichtig ist ;) ist gleich fröhlich zu ihnen gedackelt. Wir
freuen und sehr, dass Ayk endlich ein neues Zuhause gefunden hat, wo er
einfach Ayk sein kann. Egal ob mit einem oder zwei sehenden Augen...
Hier die vorläufig letzten eigenen Fotos:
Leider endete das Staubsaugerspiel für Ayk zu schnell. Als Ersatz musste Banya herhalten. Sie eignete sich in Ayks Augen vorzüglich dazu, die überschüssige Energie abzubauen. Danach erhielt Ayk seine letzte Mahlzeit bei uns...
Die ersten Hilferufe sind natürlich auch schon eingegangen: Arwen droht zu verhungern (hart bleiben Christoph, so schnell verhungert auch eine zierliche Arwen nicht!) und Paul wir nicht so schnell wie erhofft stubenrein...
Auch wenn hier die "Problemchen" mit einem Augenzwinckern" kommentiert werden, so nehmen wir die Fragen sehr ernst.
Rückblickend fallen auch uns wieder gerade im Puncto "Stubenreinheit" viele Sachen ein, die man bei erwachsenen Hunden schnell vergessen hat. Wir wissen auch sehr wohl noch, dass natürlich gerade die Probleme Gegenstand der Telefonate sind und die erfreulichen Sachen manchmal zu kurz kommen. Übel nehmen wir das nicht!!!
Aufgrund der Rückmeldungen unserer ersten "Welpenmenschen" werde ich mich für den nächsten Wurf daran begeben, eine "Erste-Hilfesammlung" für die ersten Tage im neuen Heim zusammenzufassen. Auch wenn in Gesprächen viele Sachen angeklungen sind, so geraten sie doch mit der Vorfreude auf den Kleinen oder die Kleine schnell in Vergessenheit. Aus nicht erfüllten Erwartungen entsteht bekanntlich Frust und der hat in der Hundeerziehung nichts zu suchen. Deswegen bin ich sehr daran interessiert, Probleme gleich zu Anfang in den Griff zu bekommen!!!
Helfen kann mir hier jeder, der mir seine Schwierigkeiten mitteilt (am besten per Mail ;), die mit dem Einzug seines neuen Familienmitglieds aufgetaucht sind.
Allerdings darf keiner, der sich einen Welpen ins Haus holt, vergessen, dass es sich um ein Baby handelt, was sich erst auf seine neuen Leute einstellen muss. Ganz wichtig für uns ist zu lesen, dass weder Arwen noch Paul ängstlich sind und offen auf alle Menschen zugehen, nicht an der Leine zerren und Paul sogar apportiert und brav seine Beute abliefert (was gaaanz ungewöhnlich für einen Welpen ist!) und für den Spaziergang schon artig das Pfötchen anhebt, um bequem getragen werden zu können.
Damit weiß ich hier, dass unsere Vorbereitung bisher die richtige war. Alles andere ist eine Frage der Zeit und insbesondere der liebevollen Konsequenz der neuen Besitzer. Da kann kein Züchter der Welt mit etwas anderem als Hilfestellungen Unterstützung leisten. Aber genau das ist es zumindest für uns, was das Zusammenleben auch so interessant macht: jeder erzieht sich seinen Hund nach seinen Bedürfnissen. Werden Erwartungen noch nicht erfüllt, so können wir Tipps geben, wie das konkrete Ziel hundgerecht und ohne Frust möglichst schnell erreicht werden kann ;) Mehr aber auch nicht! Wir verhalten uns eben anders als Müller, Meyer und Schmidt und Hund muss sich darauf neu einstellen. Das schafft er aber bei einer deutlichen und gleich bleibenden Sprache innerhalb weniger Tage oder Wochen. Je nachdem, wie klar Mensch kommuniziert und welche Hilfestellung er durch Beobachtung seines Hundes ihm anbieten kann. Nur nicht verzwweifeln, es ist trotz der umfangreichen Hundeliteratur und vielen Ratschlägen noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn wir unsere Hunde so gut beobachten könnten, wie sie es bei und tun, dann wären wir uns viel schneller einig ;)
Also: immer her mit Euren Welpenproblemen!
12. Dezember 2006, 61. Lebenstag
Paul ist am Sonntag nach einer problemlosen Autofahrt schlafend in Nürnberg angekommen. Dort hat er sein neues Reich erkundet und für passend befunden. Gleiches gilt für seine neuen Besitzer ;) Auch sie zeigen sich höchst erfreut.
Arwen hat mit Christoph einen ersten Streifzug durch Bonn unternommen und am Montag erstmalig ihren oder besser gesagt Christophs Arebitsplatz kennengelernt. Ayk findet es ohne seine Geschwister ein wenig langweilig. Banya muss als Ersatz für wilde Tobespiele herhalten, was ihr nur manchmal wirklich Spaß macht. Dafür genießt sie aber gemeinsame ruhige Minuten mit Ayk vor dem Ofen...
Vielleicht findet sich für Ayk jetzt doch noch ein gutes Plätzchen außerhalb unserer vier Wände ;). Das klärt sich innerhalb der nächsten 2 Wochen. Besser für alle Beteiligten wäre es auf jeden Fall...
So, hier die vorläufig "letzen" selbst geschossenen Fotos von Paul und aktuelle Bilder von Ayk!
Ayk und Paul sammeln Kraft...
...für Buddelspiele. Ganz schön viel Hund in ganz wenig Kiste...
9. Dzember 2006, 58. Lebenstag
Arwen ist heute zu Christoph nach Bonn gezogen, der unsere kleine Maus schon seit Monaten sehnsüchtig erwartet. Morgen wird unser Paul sein neues Glück in Nürnberg finden.
Wir feuen uns sehr für unsere zwei Kleinen und ihre neuen Menschen und hoffen, dass allen eine glückliche gemeinsame Zukunft bevorsteht.
Arwen heute ein paar Minuten vor ihrem Auszug...
Mach's gut kleine Hexie und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühjahr oder Frühsommer! Je nachdem, wann Christoph hier die Zeit zum Wandern findet ;) Bis dahin sind wir diejenigen, die sich jetzt über Hundebilder und kleine Entwicklungsberichte per Email freuen!
Und unsere beiden Dicken...
6. Dezember 2006, 55. Lebenstag
Das Wetter bei uns in den letzten Tagen kann als hundsmiserabel bezeichnet werden. Dennoch ging es für Hund und Mensch ab nach draußen, frei nach dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. So haben Ayk, Arwen und Paul den Regen lieben gelernt: Pfützen, in die man hineinspringen kann, matschiger Boden, in dem es sich hervorragend graben lässt und abschließend vorsichtig mit dem Frotteehandtuch abgerubbelt werden. Was für ein Spaß. Einziges Übel sind das Halsband und die lästige Leine.
Gerade Paul empfand die Leine bei seinem ersten "Spaziergang" als ungeheure Zumutung. Er hat in den höchsten Tönen gesungen und sich in alle Richtungen bewegt, außer in Evas Laufrichtung, und ihre Nerven damit ganz schön auf die Probe gestellt. Aber dank ihrer Erfahrungen mit Oscar wird auch einem kleinen Paul kein Entgegenkommen gezeigt. Jeder noch so kleine Schritt in ihre Richtung wird überschwenglich gelobt und komischerweise ist dann auch gar kein Zug mehr am Hals zu spüren. Wie toll! Pauls 1. Runde dauerte auch nur ganze 5 Minuten in unserer Einfahrt. Nachdem er die ersten Schritte brav gemacht hatte, ging es gestärkt durch sein Erfolgserlebnis wieder ins Haus. Danach waren Arwen und Ayk an der Reihe. Und, oh Wunder: die beiden ließen sich an der Leine führen, als hätten sie ihr Lebtag nichts anderes gemacht. Wir haben die nächsten Anwohnerstraßen erkundet, die "neue" Welt begutachtet und die halbe Nachbarschaft kennengelernt. Danach war Paul erneut an der Reihe. Und auch hier: Bleibe ich bei Mensch, zieht nichts an meinem Hals und ich komme auch richtig von der Stelle! Ich bin fasziniert, wie schnell Paul es "gelernt" hat, brav an der Leine zu laufen. Wichtig ist mir übrigens zu sagen, dass nicht ich ihn an der Leine ziehe, sondern Paul selbst. Zug an der Leine erhöht den Widerstand, deswegen sollte er auch unbedingt vermieden werden. Zieht der Welpe allerdings selbst, dann muss er eben auch lernen, dass der Zug nur nachlässt, wenn er zu Mensch kommt. Nach erneuten Spaziergängen am Montag und Dienstag zur Grundschule und durch die Siedlung sind alle Drei auf dem richtigen Weg zu einem sich nicht an der Leine erwürgenden Foxterrier...
Am Wochenende heisst es bereits Abschied nehmen von Arwen und Paul. Die Welpenpakete sind gepackt und ich bastel gerade das Welpentagebuch incl. Foto-CDfür Christoph, Helga und Jürgen zusammen. Es ist ein komisches Gefühl, sich auf den Abschied vorzubereiten. Für unsere zwei Kleinen und ihre neuen Besitzer freuen wir uns sehr und es wird auch wirklich Zeit, dass Arwen und Paul in ihr neues Zuhause kommen. Beide stecken voller Tatendrang und können einzeln besser gefördert werden. Wir freuen uns jetzt schon darauf zu sehen, wie unsere Kleinen wachsen und gedeihen und sich an der Seite ihrer Menschen zu ansprechenden Foxterriern entwickeln!
André und ich widmen uns nach Arwens und Paul Auszug intensiv Ayk, was zwar nicht geplant war, aber was kann man bei einem Wurf schon planen ;) Auch Ayk wird mit mir die Welpenschule besuchen, und so wie es aussieht, bleibt er bei uns. Seine Erblindung scheint doch ein größeres Problem für viele Menschen darzustellen... Aber gut Ding will Weile haben und ich habe mir zum Ziel gesetzt, Ayks Teilerblindung positiv zu sehen. Wer zeigt schon einen Handicap-Hund auf Ausstellungen oder jagdlichen Leistungsprüfungen. Vielleicht ich gemeinsam mit André (der dann den notwendigen Jagdschein besitzt), wenn Ayk mitspielt und sich gebäudetechnisch weiter in eine ansprechende Richtung bewegt;) Das Wesen bringt er mit und das ist das, was für uns von größter Wichtigkeit ist. Der Verband hat keine Formulierungen in Ausstellungs-, Zucht- oder Prüfungsordungen, die einen unfallbedingten teilerblindeten Hund ausschließen... Heute Abend steht Ayks Abschlussuntersuchung an. Mal sehen, wie die weitere Prognose lautet. Nachtrag: Augenkörper o.k., Eintrübung findet nicht statt!!!
Arwen und Paul streiten um ein Stück Pansen.
Alle Drei bei der abendlichen Fütterung am 5. Dezember mit Rinderhack, Möhren und etwas Dosenfutter.
Ayk (oben und links) und Arwen streiten um ein Fellstück
Paul pflegt Banyas Ohr und sogar ohne Hereinbeißen!
Arwen bläst zur Attacke auf Paul, der schon einmal die Zähne zeigt...
Abschließend ein paar Nahaufnahmen von Ayks linkem Auge. Das Augenlid zieht sich noch weiter hoch und die Haare dort wachsen natürlich nach...Das "Weiße" im Augenwinkel wird aber zu sehen bleiben, wobei die Rötung verschwinden wird...
Mehr Fotos finden sich im Fotoalbum!
2. Dezember 2006, 51. Lebenstag
Heute ging es bei herrlichem Sonnenschein in den Garten. Allerdings erfolgt nach den sofortigen Fluchtversuchen von Paul und Arwen wieder der Umzug in den Terrassenwelpenauslauf. Während Arwen und Banya die Sonne genießen, versucht Ayk André beim Holzhacken Hilfe zu leisten. Paul erkundet zur gleichen Zeit die Terrasse und wird sofort von Arwen verfolgt.
Danach wird erst einmal der Tunnel inspiziert.
Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt im Garten und auf der Terrasse geht es wieder ab ins ofenwarme Haus.
Dort genießen alle Drei in ihrem Auslauf die Nachmittagssonne und verarbeiten ihren aufgregenden Nachmittag.
Weitere Bilder sind im Fotoalbum zu sehen!
1. Dezember 2006, 50. Lebenstag
Heute stand für Arwen und Paul ihre erste Autofahrt an. Für Ayk war es bereits die fünfte ;). Deswegen mussten heute morgen leider alle Drei auf ihr heiß geliebtes Frühstück verzichten, um jegliche Übelkeit bei der Autofahrt zu vermeiden.
Um 8:50 Uhr packten wir alle Drei in einer Transportbox auf die Rücksitzbank, mit Eva daneben und Banya im Kofferraum. Alle Drei hatten sich vorher brav reisefein machen lassen, was sich daran zeigt, dass sie ihre Halsbänder trugen.
Um kurz nach 9:00 Uhr kamen wir in Reichenberg in der Tierklinik an. Dort stand als erstes Ayks entscheidende Augenuntersuchung an. Leider musst festgestellt werden, dass trotz der guten Prognose das linke Auge erblindet ist und sich vermutlich eine leichte Eintrübung einstellen wird. Erfreulicherweise wird das Auge aber dennoch in 8 Wochen wieder fast genauso aussehen, wie Ayks rechtes Auge.
Ayk ließ sich brav sein Auge ausleuchten und zeigte sich auch auf dem Untersuchungstisch nicht ängstlich. Tierarzt und Helferin wurden wie immer freundlich beschnuppert und für ungefährlich befunden.
Nächste Woche erfolgt die Abschlussuntersuchung.
Danach ging es mit allen Dreien zu unser Haustierärztin weiter.
Insgesamt waren alle Drei so ruhig, dass unsere TÄ uns schon für die tolle "Erziehung" lobte. Allerdings hatte das nichts mit Erziehung zu tun, wie wir ihr erklärten, sondern einfach damit, dass jetzt alle Drei eigentlich immer ihren Vormittagsschlaf halten. Aber auch wir waren erstaunt, wie vorbildlich alle still gehalten haben. Jetzt zu den Einzelheiten:
Arwen war die erste, die "dran" glauben musste. Unsere und vor allem Christophs kleine Hexe hat auch prompt bei der Impfung in den lautesten Tönen protestiert. Das Chippen hingegen hat Arwen gelassen hingenommen und sich gleich für ein kleines Frolic-Stückchen als Wiedergutmachung interessiert. Außerdem gab es ja einen Impfpass, den man benagen konnte und noch besser: der Schlauch des Stetoskophs. Da klangen anstatt der einwandfreien Herztöne auf einmal Beißgeräusche mit, so dass wir erst einmal Arwen erneut mit Frolic ablenken mussten. Unsere TÄ hat alle Drei für fit und gesund erklärt und nächste Woche werden noch Kotproben genommen, um festzustellen, ob die Kleinen bei der Abgabe "wurmfrei" sind.
Danach kam Paul an die Reihe. Hier waren wir ja eingentlich schon auf seine wohlbekannten Sangesküste eingestellt. Aber: fast nichts! Ein kleiner Schimpfer bei der Impfung und das Chippen hat ihn völlig kalt gelassen. Überhaupt zeigte Paul sich sehr ruhig und gesittet auf dem Tisch. Auch hat er wider erwarten nicht den Schlauch aus dem Stetoskoph gerissen oder Frau Dr. Kappes in den Finger gekniffen. Er hat seinen "ich-kann-so-lieb- gucken-Blick" aufgesetzt und einfach nur brav ausgeschaut. Ein bisschen unverschämt fand es Paul, dass er festgehalten wurde. Aber auch er hat sich neugierig und unerschrocken umgeschaut.
Als letzter erhielt Ayk Impfung und Chip. Die Impfung machte ihm wie erwartet nichts aus. Allerdings hatte er das Pech (wer auch sonst...), dass leider ein Blutgefäß getroffen wurde, was Ayk mit heftigen Wehgeschrei kund tat. Allerdings war das sofort vergessen, nachdem er auf dem Boden stand. Dort entdeckte bzw. besser gesagt erschnüffelte Ayk nämlich gleich den Abfluss und wollte dort mit größeren Grabearbeiten anfangen. Die Blutung war nach ein paar Minuten gestoppt und auch Ayk wurde nochmals genauer unter die Lupe genommen. Genau wie Arwen interessierte er sich sehr für den Impfpass und die Registrierungsunterlagen. Aber leider durfte auch Ayk sie nicht mit seinen Zähnchen weiter untersuchen. Genau wie Arwen stimmte auch Ayk ein kleines Frolic-Stückchen versöhnlich.
Alle Drei schliefen noch im Behandlungsraum in ihrer Kiste ein und so ging auch die ganze Rückfahrt an ihnen träumend vorbei. Zuhause angekommen war nichts mehr von ruhigen und lieben Foxterrier-Kindern zu merken. Irgendjemand muss die Kleinen während der Fahrt vertauscht haben. Zu Hause wurde gleich der neue Tunnel inspiziert und vereinnahmt und der Welpenauslauf so auf den Kopf gestellt, dass Banya ihr Heil in der Flucht suchte.
Zwischenzeitlich hatte André unseren Terrassenbereich mit Hilfe von Kaninchendraht eingezäunt, um erneute Ausflüge von Arwen und Paul (Ayk bleibt bei mir!) in die Nachbarsgärten zu unterbinden. Da war nichts von Folgetrieb zu spüren... Einzeln folgen alle Drei sehr brav und kennen alle ihre Namen. Wobei Paul nach Lust und Laune, Arwen häufig und Ayk praktisch immer freudig angerannt kommen, wenn sie gerufen werden.
Heute nachmittag geht es dann auf die Terrasse, in der Hoffnung, dass anschließend alle Drei bei der Wurfabnahme gegen 18:00 Uhr ähnlich brav wie beim morgendlichen Tierarzttermin sind ;)
Der Wurfabnahmebericht folgt später...
Gegen 18:00 Uhr werden alle Drei heute zum 2. Mal genauestens unter die Lupe genommen. Gleiches gilt auch für Banya. Unsere Zuchtwartin Frau Diana Lösel bescheinigt Welpen und Mutterhündin einen vorzüglichen Zustand: glänzendes Fell, klare Augen, wohlgenährt, aber nicht dick und Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Menschen. Es liegen keine Nabelbrüche und Knickruten vor. Ledigich bei Arwen sind im Milchgebiss die oberen Schneidezähne gedoppelt, was sich aber mit dem Zahnwechsel auch erledigt haben wird. Die beiden Rüden Ayk und Paul sind korrekt vollzahnig.
30. November 2006, 49. Lebenstag
Weil es morgen für alle Drei zum Tierarzt geht (Impfung und Chippen) und sie dort nicht frei herumlaufen können, haben heute alle Drei zum ersten Mal ihre Halsbänder ausprobieren dürfen. Arwen hat nur ein bisschen mit dem Kopf geschüttelt, Paul entschied sich für mehrmalige heftiges Kratzen und Ayk hat sich gleich wieder schlafen gelegt. Nach seinen Erfahrungen kann ihn so ein bisschen Halsband am Hals jetzt auch nicht mehr schocken ;)
Hier ein paar Fotos von gestern und heute. Eine Anmerkung noch: zur Zeit ist Ayks Auge bedingt durch das acht Tage dauernde "Zunähen" verkleinert. Die Nickhaut (rötlich im Augenwinkel zu sehen) zieht sich täglich weiter zurück und wird bald ganz wieder verschwinden. Dann wird sein Aussehen auch nicht mehr so an Axel Schulz erinnern, der ja auch letztendlich mit einem blauen Auge davon gekommen ist. Eine Augentrübung ist nicht eingetreten. Das Auge ist klar und sauber und inzwischen auch wieder zu sehen...
Jetzt aber die Bilder!
Ayk kaut an einem Stück Pansen... und vorher gab es das große "Fressen" für alle!
28. November 2006, 47. Lebenstag
Unsere A's sind jetzt schon in der 7. Lebenswoche. Die Zeit vergeht rasend schnell. Jeden Tag erleben wir gemeinsam etwas Neues. Und die verbleibenden 1,5 Wochen bis zum Auszug der Kleinen will ich noch intensiv nutzen, zumal heute meine Diplomarbeit fertig gestellt ist ;).
Auch für Arwen und Paul stehen in den nächsten Tagen kleinere Autofahrten an. Mal sehen, ob sie auch so gute Autofahrer wie ihr Bruder Ouzo werden. Ouzo ist ja jetzt schon durch seine Klinikfahrten ein richtiger Profi. Er verbringt die meiste Zeit im Auto schalfend. Sein Auge hat sich optimal entwickelt. Allerdings ist noch ungewiss, ob seine Sehrkraft zurückkehrt bzw. noch vorhanden ist. Die Lidschwellung war gestern nach dem Ziehen der Fäden zu stark, um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten. Freitag um 9:15 Uhr steht der nächste Arztbesuh an.
Am gleichen Tag erhalten alle Drei ihren Microchip sowie ihre erste 5-fach Impfung. Abends erfolgt die Wurfabnahme durch unsere zustöndige Zuchtwartin Diana Lösel. Mal sehen, was sie zu unseren kleinen Wusels und zu Banyas Zustand sagt. Der guten wachsen seit ca. 1 Woche schon die ersten weißen Haare im Gesicht...
Heute gibt es keine aktuellen Bilder. Dafür welche der letzten 3 Tage...
Arwen startet durch...
Und Ouzo gallopiert durch den Garten...
23. November 2006, 42. Lebenstag
Wir haben in der letzten Woche erneut erfahren dürfen, dass sich in der Hundezucht Freud und Leid ständig abwechseln.
Letzte Woche traf es Ouzo, der Oscar einmal zuviel gezärgt hat. Mit einem einzigen nicht richtig sitzenden Schnauzengriff (da ist halt noch keine Schnauze) hat Oscar Ouzos linkes Auge getroffen. Trotz sofortiger Operation am späten Samstag Abend steht erst am kommenden Montag fest, ob Ouzo seine Sehkraft behält. Wenigstens ist seit gestern gewiss, dass das Auge selbst erhalten bleibt und sich keine Infektion eingeschlichen hat.
Das lässt uns hoffen. Übrigens hat uns Ouzos (momentane) Versehrtheit um eine sehr interessante Erfahrung reicher gemacht: wir kommen wider Erwarten mit seinem veränderten Aussehen nach eingehender Beobachtung seines Verhaltens bestens klar, und das würde sich auch bei einem dauerhaften Zustand nicht ändern. Ouzo strahlt seit Montag wieder eine solche Lebensfreude aus und nimmt uns damit einfach mit. Er selbst hat das Trauma bestens weggesteckt, wobei Mensch noch etwas daran knackt. Ouzo frisst, tobt die wildesten Spiele mit seinen Geschwistern und ist bis auf sein Äußeres wieder ganz der Alte. Wesenstechnisch ist dieser Hund unglaublich...
Paul und Arwen akzeptieren ihren Bruder auch mit dem tollen Kragen und treiben grobe Scherze mit ihm. Wird es zu arg, bedient sich Banya der gleichen Methode wie Oscars Methode, allerdings wohldosierter. Hunde sind eben keine Menschen und Terrier sind ganz besondere Hunde, die, wenn sie etwas tun, vollen Einsatz leisten...
Arwen ist kaum im Zaum zu halten. Die Dame benötigt eine ruhige aber ganz, ganz konsequente Erziehung. Wir sind froh, dass sie mit Christoph den in unseren Augen passenden ruhenen Pol finden wird. Arwen ähnelt ihrer Mutter von Tag zu Tag mehr. Bei uns heisst sie Hexe... Aber Hexen können auch jeden verzaubern und dazu hat sie ja nicht nur einen elfenhaften Namen...
Ja, und Paul ist eben einfach Paul: inzwischen keine Spur mehr von irgendeiner Unsicherheit, eher im Gegenteil, wie der Schnappschuss meines lieben Schwiegervaters zeigt ;) Paul geht fast immer brav als einzige in seine "Klo-Schüssel", liebt leicht abstehende Bändchen an Schuhen, Jacken etc. über alles und ist einfach immer noch der Bär...
Wir genießen trotz Ouzos Unfall jeden Tag mit unserer keinen Hundefamilie. Die Lebenslust und der Entdeckungsdrang sowie die Freude über jede Kleinigkeit tun einfach nur gut zu sehen.
Bei uns ist jetzt wieder der Alltag eingekehrt und damit wird auch die HP wieder besser gepflegt ;)
Hier noch ein paar weitere Bilder, wobei ich anmerken will, dass die Fotos von Ouzo auf den ersten Blick vielleicht mitleiderregend wirken, aber der Hund ist absolut schmerzfrei und lebensfroh. Für uns stand und steht auch nie zur Debatte, dass er wegen seiner Verletzung unsere Welt fürher verlassen muss. Als Züchter ist eben mit allen möglichen Dingen und auch unmöglichen Vorfällen zu rechnen. Aber Ouzo ist nach wie vor mein spezieller Sonnenschein, so wie Oscar damals für Elke.
Fledermaus Arwen: so gefällt sie auch Christophs Bruder, oder?!
15. November 2006, 34. Lebenstag
Ouzo, Arwen und Paul schlafen inzwischen weniger und wollen dafür um so mehr beschäftigt werden. Der Welpenauslauf ist allen Dreien zu langweilig
Ouzo will 'raus...
und so erkunden sie jetzt unter unserer und Oscars Aufsicht das gesamte Erdgeschoss.
So, Oscar ist vertrieben und außerdem: wer könnte mir auch schon ernsthaft etwas antun? Bei dem Blick...
Seit gestern wird auch der Garten bei Wind und Wetter erschlossen. Von der beim erstmaligen Ausflug zu spürenden leichten Unsicherheit ist nichts mehr zu merken.
Alle Drei balgen kräftig miteinander und fechten das ein oder andere Kämpfchen zwischen sich aus. Wird das Geschrei zu laut, macht Banya sich auf den Weg und sorgt für Ruhe.
Am Wochenende gibt es wieder reichlich Besuch für Ouzo, Arwen und Paul. Und auch Banya und Oscar kommen dieses Mal auf ihre Kosten, weil Harriet und Harald sich bestimmt auch mal mit ihnen vergnügen...
Hier wie immer ein paar Fotos (für die ich momentan leider etwas wenig Zeit habe...)!
Arwen und Oscars Ex-Baseball... Arwen am Napf und Paul beobachtet sie.
Beide Brüder im Clinch...
Heute im Garten:
Arwen stellt Paul.
Ouzo im Beet unterwegs.
Paulchen zurück in seiner Kiste.
10. November 2006, 29. Lebenstag
Nachdem Banya und Oscar heute morgen in den Genuss gekommen sind endlich mal wieder richtig spazieren zu gehen, habe ich mir vormittags auch gleich Ouzo, Arwen und Paul eingepackt und zum ersten Mal mit in den Garten genommen. Das sonnige Wetter mussten wir einfach nutzen. Während ich Laub zusammen geschoben habe, konnte ich die Kleinen hervorragend beobachten. Mit dabei war wieder die Kamera...
Paul war der erste, der den sicheren Laufstall verlassen hat, gefolgt von Arwen. Ouzo hielt sich im Hintergrund und guckte erst einmal.
Insgesamt waren wir für ca. 20 Minuten im Garten. Das reichte für das erste Mal völlig aus. Alle Welpen zeigen instinktgemäß einen deutlichen Folgetrieb. Während Paul sehr gut auf zurufen reagiert, kommen Arwen und Ouzo besser mit Klopfzeichen auf den Boden klar. Das erleichtert ihnen die Ortung. Alle Welpen zeigten sich anfangs angespannt, haben sich aber umgehend daran gemacht, die "neuen Teile der Welt" zu entdecken.
Falls es das Wetter morgen zulässt, wiederholen wir alles.
Weitere Fotos von heute finden sich im Fotoalbum!
9. November 2006, 28. Lebenstag
Ouzo, Arwen und Paul beenden heute ihre 4. Lebenswoche. Ihre Gewichte liegen inzwischen bei 926 g (Arwen, die sich zuviel bewegt und tobt ;)), 1161 g (Paul, dem der Welpenbrei einfach nur gut schmeckt) und 1226 g (Ouzo, der seinen Vorsprung von Anfang an gehalten hat und dem Paul gewichtstechnisch dicht auf den Fersen ist).
Dank des zunehmenden Erkundungsdrangs unserer Drei sind heute morgen alle aus ihrem kleinen Laufstall in den deutlich größeren und sicheren Welpenauslauf umgezogen, was jetzt so aussieht:
Das ausliegende Spielzeug wird seit gestern richtig genutzt. Arwen hat sich heute morgen gleich das Tau in Knochenform zur Brust genommen, so dass ihre kleinen Ohren nur so flogen. Paul hielt zu der Zeit bereits lieber wieder Schläfchen bei Banya und Ouzo begutachtete diese Mal gesittet die neue "Wohngegend" (ihn habe ich gestern schon aus der Gardine gepflückt...).
Arwen und ihr Tauknochen!
Paul und Banya noch leicht verschlafen.
Paul lässt die neuen Eindrücke auf sich wirken und Paul hat sich inzwischen auch auf Erkundungstour begeben.
Und hier alle bei Banya trinkend gestern Abend:
6. November 2006, 25. Lebenstag
Am Wochenende war bei uns viel los. Die Welpen, Banya und auch wir haben ihre neuen Besitzer kennengelernt und sind sehr zufrieden.
Hier das Besuchsergebnis:
Alle
Besucher haben "ihren" Hund bei Banyas Welpen gefunden und auch unser
Bauch hat ja gesagt ;0). Damit sind Arwen, Ayk alias "Ouzo"
und jetzt auch Azrael alias "Paul" fix reserviert. Alle Drei ziehen in
der Zeit vom 8.12.2006 bis 10.12.2006 in ihr neues Zuhause. Am Freitag
startet Ayk alias "Ouzo" Richtung Sinsheim, am Samstag verlässt uns
Arwen Richtung Bonn und Sonntag zieht Azrael alias "Paul" gen Nürnberg.
André und ich sind uns sicher, dass wir die Kleinen getrost ziehen
lassen können. Sie werden sehnsüchtig erwartet und in den verbleibenden
Wochen so oft wie wie möglich besucht. Wir freuen uns sehr, unsere Drei
in wirklich gut meinende Hände geben zu können. Jeder der Welpenbesitzer hat lange und
intensiv über die Anschaffung nachgedacht, sich breit informiert und
dann sein Herz entscheiden lassen. Jetzt sind wir wieder an der Reihe,
um den Kleinen in den verbleibenden 5 wichtigen Wochen das mitzugeben,
was sie für ein menschentaugliches Hundeleben benötigen:
Selbsticherheit, Souveränität und viele, viele wunderschöne Erfahrungen
mit Menschen sowie allem Drum herum! Wir freuen uns darauf und geben
unser Bestes...
Anders als die drei Kleinen kam Banya zu Anfang gar nicht gut mit der Situation klar, dass sich Fremde ihren Welpen nähern sollten. Wir mussten sie deshalb für kurze Zeit separieren. Sie "durfte" alles durch die Glastür verfolgen und wurde sichtlich ruhiger, als wir uns im Wohnzimmer niederließen. Sobald kein ihr unbekannter Mensch an der Wurfkiste war, begrüsste sie unsere Gäste wie gewohnt freundlich. In der Näher der Kiste war sie erst Samstag ruhiger. Na ja, lieber so, als dass ihr ihre Kinderchen egal wären. Beim nächsten Besuch ist Banya wieder ein Stück lockerer und die Kleinen laufen wahrscheinlich eh schon ihrem Besuch freudig entgegen ;)
Heute war wieder
einmal das Schneiden der Krallen angesagt, was wieder sehr gut geklappt
hat. Die Zähne sind bereits bei Arwen und Ouzo durchgebrochen.Bei Paul
dauert es wohl noch bis morgen, was ihn aber nicht davon abhält sich
als erster am Trockenfutter zu schaffen zu machen (was nach wie vor für
Banya bestimmt ist, auch wenn es Welpenfutter ist...).
Das Fressen des Breis klappt jetzt auch bei allen, wobei Arwen ganz klar weiter Banya als Nahrungsquelle vorzieht. Ihre Brüder mögen den Brei deutlich lieber!
Und jetz zum Schluss wieder ein paar Fotos!
Die Drei balgen...
Arwen und Paul kuschlen.
Oscar begutachtet Ouzo.
Ouzo und Paul kämpfen miteinander und der Küchenrolle.
Paul heult das Huhn tot ;0)
Christoph:
Da hast Du nicht nur Banya ein tolles Geschenk mitgebracht. Die Kleinen
versuchen sich auch schon alle Drei als Hühnerjäger... Nur Oscar guckt
in die Röhre, der hat durch Banya striktes Hühnerverbot erteilt
bekommen und ersatzweise einen von uns um des lieben Frieden willens
versteckten quitschenden neuen Dotti (Fellteilchen) "gefunden". Jetzt
ist die Welt wieder in Ordnung, weil jeder eine neue "Beute" sein Eigen
nennen darf.
Weitere Fotos sind im Fotoalbum oben zu finden...
2. November 2006, 21. Lebenstag
Unsere A's starten morgen in ihre 4. Lebenswoche. Die Koordinationsfähigkeit wächst und es lassen sich erste gezielte "Angriffsversuche" aller Drei untereinander feststellen.
Hier wird Arwen von ihren beiden Brüdern Azrael und Ayk "gejagt".
Gestern wurden wieder einmal die Krallen gekürzt. Anders als zu Anfang hält jetzt jeder brav still und lässt sich die Prozedur ohne größeren Widerstand gefallen. Gleiches gilt für die Kontrolle des Fangs, wobei die Zähne sich durch das Zahnfleisch abzeichenen, aber noch nicht durchgebrochen sind.
Alle Drei nehmen regelmäßig zu. Arwen ist inzwischen mit 726g die leichteste im Wurf, was ihr aber sehr gut steht. Außerdem macht schwarz ja eh schlank ;0)
Ayk wiegt inzwischen 976g und Azrael liegt mit 885g zwar noch dahinter, hat aber von gestern auf heute ganze 95g zugelegt.
Wird immer noch viel geschlafen, so reagieren alle Drei sofort, wenn die Wurfkiste geöffnet wird und sind hellwach. Wir liefern uns eine kurze Streichel- und Tobeeinheit, danach wird getrunken und dann wieder geschlafen. Banya ist inzwischen wieder die "Alte" und auch Oscar darf sich den Welpen nähern. Er verhält sich neutral und interessiert sich mehr für ihr Spielzeug und evtl. Breireste, die Banya ihm aber nicht gönnt...
Azrael und Ayk posieren für die Kamera, was Azrael einfach nur ermüdend findet...
Azrael bettet sein Haupt auf Banyas Hinterlauf, genau wie Ayk.
Und hier testet Ayk, wann Arwen sich endlich wehrt. Das passierte aber gar nicht, weil Arwen nämlich nach langem Kampf mit Azrael ihre Wunsch-Zitze ergattern konnte. Das hat klar Vorrang vor jeder Toberei!
31. Oktober 2006, 19. Lebenstag
Mit Beginn der 3. Lebenswoche wechseln die Welpen von der sog. vegetativen Phase (nach Feddersen-Petersen: Phase der "inneren Zuwendung"), in der sie vornehmlich fressen und schlafen, in die Prägungsphase. Alle Drei beginnen jetzt miteinander und mit ihrer Umwelt zu agieren. Es wird das Schaffell bearbeitet, dass vor der Wurfkiste liegt, ein Geschisterchen an den Ohren gezogen oder der Miclhbart des anderen beleckt (gestern gab es nämlich zum ersten Mal etwas Brei, weil Azrael sich an Banyas Trockenfutter zu schaffen machte). Jeder Welpe wird jetzt mehrmals täglich in die Hand genommen, gestreichelt und mit Namen angesprochen. Alle Drei lieben es sich mit meiner Hand zu messen und lustig durch die Kiste zu hüpfen. Zwar sind die Spielphasen noch sehr kurz und die Schlafphasen überwiegen nach wie vor, aber es ist einfach nur schön zu sehen, wie alle Drei täglich mehr können. Der Forscherdrang ist groß und in meiner Gegenwart wird die Wurfkiste geöffnet. Ab morgen liegt das erste Spielzeug für die Zwerge in der Kiste.
Arwen hat heute bereits gelernt, dass Pakettfußboden für zappelige Damen nicht gerade leicht zu bewältigen ist, Azrael ist brav auf dem Schaffell sitzen geblieben und Ayk meistert den glatten Boden dank seiner Ruhe ohne größere Probleme.
Zur Zeit besuchen uns meine Eltern mit Hundeanhang Lukas. Nach ihrer Abreise werden die Kleinen dann in den Wohnbereich umziehen. Es wird auch Zeit...
Und so sieht es momentan bei uns aus:
Azrael und Arwen am Milchtellerchen. Ayk...
Lieber Harald: Azrael gibt doch eingentlich die ideale Vorlage für einen kleinen Bären ab, oder ;0)?!
Alle Drei sitzen am Kistenausgang. Startklar für einen kleinen Ausflug...
Weitere Fotos von gestern und heute findet Ihr im Fotoalbum!
29. Oktober 2006, 17.Lebenstag
Unsere "kleine Flamme" Aidan hat es nicht geschafft. Er ist heute morgen trotz vorheriger Gewichtszunahme von 19g verstorben. So leid es mir für Alice auf der einen Seite tut, bin ich doch froh zu sehen, dass für Banya jetzt Ruhe einkehrt.
Für mich steht fest: Die Natur lässt sich trotz aller Bemühungen nicht überlisten. Und das hat seinen Sinn... Auch wenn Aidan intensivst mit Welpenmilch und durch Anlegen bei Banya gepäppelt wurde, so hat er einfach zu wenig der sogenannten Erstlingsmilch aufgenommen Diese ist überlebenswichtig für den Aufbau seines Immunsystems, was sich jetzt vermutlich über eine Lungenentzündung gerächt hat. Für Ayk, Arwen und Azrael besteht keine Gefahr, weil es sich um eine Infektion handelt, die durch Verschlucken von Milch entsteht und zu Entzündungen in der Lunge führt (alles laienhaft beschrieben...). Leider passiert dies bei sehr, sehr vielen Päppelkindern und man ist einfach machtlos.
Aber trotzdem geht das Leben weiter und wir haben neben einem unvergessenen Aidan drei wunderschöne Welpen, die sich alle prächtig entwickeln!
Von Freitag bis einschließlich heute erfolgt die 1. Wurmkur mit Panacur und die Drei beginnen mit ersten Tobespielen. Arwen ist ein richtiger Feger. Kein Bein oder Ohr ihrer Brüder ist vor ihr sicher.
Azrael folgt ihr nach und versucht sich auch gleich an Banyas Beinen. Ayk ist zu Tobespielen bereit, bleibt aber immer souverän und schläft sogar dabei ein...
Hier ein paar Bilder von heute. Weil Ayk die Fotosession verschlafen hat, Azrael auch vorzog, sich nur kurz zu zeigen und einzig und allen Arwen vor die Kamrea wollte, sind heute fast "nur" Arwen-Bilder zu sehen.
Arwen...
Azrael und Ayk...
26. Oktober 2006, 14. Lebenstag
So langsam wird es in der Wufkiste lauter. Neben Arwens Geschimpfe, wenn wieder einmal einer ihrer Brüder ihr nicht den Weg frei macht, klingen jetzt auch erste Knurrlaute während der Traumphasen aus der Kiste. Die drei "Großen" trainieren ihre Beine kräftig und wackeln auch als Trio herum. Aidan schläft während dessen viel und nimmt so brav zu (heute inenrhalb von 3 Std. 7g ;0). Die Augen sind noch bläulich verfärbt, was aber völlig normal ist. Sie klären sich in den nächsten Tagen und ab dem 17. Tag nimmt das Sehvermögen deutlich zu. Langsam öffnen sich bei Azrael und Ayk die Gehörgange. Morgen steht die 1. Entwurmung an. Hier ein paar Fotos von heute, die nicht mehr "nur" schlafende Hunde zeigen...
Ayk übt laufen... Arwen stützt sich auf Azrael...
Alle durcheinander... ...und hie brav in Reihe liegend...
Und alle Vier schlafen wieder!
25. Oktober 2006, 13. Lebenstag
Unsere A's wachsen und gedeihen (natürlich nach wie vor mit sehr unterschiedlichem Tempo ;). Gestern wurden die Krallen bei Ayk, Arwen und Azrael gekürzt. Alles verlief unblutig und trotzdem protestiertenArwen und Azrael heftigst. Ayk war wie immer die Ruhe selbst und hat brav ein Füßchen nach dem anderen vorgezeigt. Aidan hat noch Schonfrist. Seine Füßchen sind für den Knipser noch zu klein...
Seit heute morgen haben auch die drei Brüder ihre Augen geöffnet und mit Arwen gleichgezogen.
Aber auch Azrael kämpft so früh am Morgen noch mit dem Schlaf...
Und Aidan hat sich damit begnügt, vorerst ein Auge zu öffnen...

Banyas Wurfschwester Indira und Aidans "Tante" und hoffentlich zukünftige Ziehmutter :): links mit Alice auf Tour und rechts auf der Couch bei Hotdogs, Alices und Elkes Hundeschule in Wien.
24. Oktober 2006, 12. Lebenstag
Gestern war ich unterwegs und André hat seine Arbeit nach Hause verlegt, damit unserer "Rudel" weiter unter ständiger Beobachtung stehen kann. Obwohl André seine Probleme mit Aidans Fütterung hatte, haben sich letztendlich beide nach dem 6. Versuch zusammengerauft ;)
Arwen war gestern die Erste, die sich entschieden hat ihre Augen zu öffnen.
Arwens Blick ist noch nicht ganz klar, aber sie guckt jetzt schon in die Welt. Bis Arwen Farben (Blau-Grün-Farbspektrum) erkennen kann, dauert es noch ein paar Tage. Ihre Brüder laufen noch "blind" durchs Leben, werden aber sicherlich bis Mitte der Woche nachfolgen. Die Ohren sind nach wie vor bei allen verschlossen.
Ayk wiegt heute morgen 604g und ist damit nach wie vor der schwerste Welpen im Wurf. Azrael hat Arwen (462g) mit 493g knapp überholt und Aidan hat die 150g-Marke erreicht.
Aidan sieht jetzt aber nicht mehr sehr so schmächtig aus und wird diese Woche erneut dem Tierarzt für eine Sonderuntersuchung vorgestellt.
Azrael und Aidan schlafen, während Banya nach wie vor immer ein "offenes Ohr"für Aidan hat.
21. Oktober 2006, 9. Lebenstag
Wie erwartet hat auch Azreal heute sein Geburtsgewicht verdoppelt. Aus den "Schlümpfen" werden jetzt immer mehr Hunde. Ayk und Arwen wackeln seit gestern gemeinsam auf allen Vieren durch die Wurfkiste und haben das Krabbelstadium hinter sich gelassen. Es ertönen die ersten "Bellversuche" und Ayk kann seit heute auch sitzen. Er ist mit Abstand der größte Welpen im Wurf.
Arwen zeigt immer deutlicher, dass sie genau weiß, was sie will. Klappt mal etwas nicht, wird böse protestiert. Ayk bringt nichts aus der Ruhe, ausser er kann an keine Zitze gelangen, weil ich dort Aidan halte. Aidan ist weiterhin mit von der Partie und erreichte heute 126g. In kleinen Schritten geht es aufwärts!
Azrael zählt bisher genau wie Ayk zur ruhigeren Foxterrier-Fraktion. Er macht gerne sein eigenes Ding und liegt immer öfter mit Aidan zusammen.
Und last but not least Banya: Banya ist fast schon wieder meine Banya, wie ich sie kenne und liebe. Heute war im Garten (natürlich ohne die Kleinen) eine erst Toberunde angesagt. Wir sind gerannt und haben "Baseball gespielt". Banya ist gehüpft und gesprungen und hat wohl damit ihren mehr oder weniger selbst auferlegten Kistenarrest beendet.
20. Oktober 2006, 8. Lebenstag
Unsere Vier sind jetzt 8 Tage alt. Ayk und Arwen haben ihr Geburtsgewicht bereits verdoppelt und Azrael wird morgen folgen. Aidan hat heute 120g erreicht und ist damit immer noch ein absolutes Leichtgewicht (Ayk hat 456g). Ayk kann seit heute Morgen seinen Kopf eingeständig hochhalten und Arwen gibt erste "Belllaute" von sich. Azrael gesellt sich inzwischen des öfteren zu Klein-Aidan und wärmt ihn. Aidan wird immer noch von mir gepäppelt. Dementsprechend k.o. bin ich inzwischen durch die kurzen Nächte. Aber dafür lebt Aidan noch und ist sehr fit.
Gestern sind Banya und ihre Kleinen vom Bad in mein Büro umgezogen. Hier ist es mit 23Â kühler als im Bad aber immer noch warm genug für die Drei Dicken und Aidan.
Ayk, Aidan und Arwen heute Morgen. Azrael ist wieder einmal auf Abwegen in der Kiste unterwegs...
Ayk kann seinen Kopf bereits halten. Mal sehen, in wievielen Tagen der oder die Erste die Augen öffnen...
18. Oktober 2006, 6. Lebenstag
Heute Nacht hat Banya mich zum ersten Mal seit ihrem Wurf schwanzwedelnd begrüsst, als ich Aidan das Fläschen geben wollte. Was habe ich mich gefreut nicht mehr als potentieller Welpenmörder betrachtet zu werden. Meine Zeit ist sehr knapp, deswegen gibt es keine täglichen Updates mehr.
Aidan scheint es tatsächlich zu schaffen, nimmt aber sehr, sehr langsam an Gewicht zu. Es sieht aus, als hätte man ihn einfach später hinzugepackt...
Bei den drei ersten Welpen setzte vorgestern die Pigmentierung von Fußballen und Krallen ein. Aidan folgt heute nach. Hier jetzt einfach noch ein paar Bilder...
Links: Arwen erklimmt Banya. Azrael muss wieder einmal als Trittstufe herhalten...
Rechts: Ayk und Aidan an Banyas Gesäuge...
Links: Azrael hält ein Schläfchen. Rechts: Aidan hat sich Banyas Hals als Ruheplätzchen auserkoren.
16. Oktober 2006, 4. Lebenstag
Alle Vier haben zugenommen und die großen Drei sind sichtbar gewachsen.
Ayk bringt es auf 265g, Arwen auf 226g, Azrael auf 217g und Aidan auf immerhin 102g, die seinem eigentlichen Geburtsgewicht entsprechen. Hier ein paar Fotos von heute Morgen...
15. Oktober 2006, 3. Lebenstag
Nach einer kurzen Nacht (unser Zwerg "Aidan", heisst kleine Flamme, Feuer, erhält alle 2 Std. eine Extraportion Welpenmilch) sind wir leicht übermüdet aber glücklich mit unseren 4 Welpen in den Tag gestartet. Banya hat heute Nacht zum ersten Mal freiwillig ihre Kiste verlassen, um sich draußen zu lösen. Wir haben den Jungs jetzt auch Namen gegeben. Wie die Kleinen dann letztendlich gerufen werden, ist eine andere Sache ;)
Unsere Vier heute Vormittag:
Hier alle vier Welpen mit Namen und in der Reihenfolge ihrer Geburt:
Ayk von den Drei Eichen
Der Bauchnabel ist genau wie be Schwesterchen Arwen und Bruder Azrael gestern abgefallen. Ayks Gewicht ist wie bei seinen "dicken" beiden Geschwistern um 20g auf heute 226g gestiegen.
Arwen (edle Freundin) von den Drei Eichen
Arwen ist fix reserviert und wird ihre neue Heimat im Bonner Raum finden. Dort wird sie schon seit einiger Zeit sehnsüchtig erwartet und mit ihrem wunderschönen Namen bedacht! Arwen bringt heute 195g auf die Waage.
Azrael von den Drei Eichen (unser Browny)
Azrael ist ein agiles Kerlchen, der sich viel bewegt. Voraussichtlich wird er wie unser Oscar (der nicht! der Vater ist!!!) eine schwarze Maske erhalten. Interessant ist, dass die beiden schwarzen Welpen Ayk und Arwen sehr häufig zusammen liegen, während Azrael sich sein eigenes Plätzchen sucht. Zwerg Aidin liegt immer bei Mami Banya.
Aidan (kleine Flamme, Feuer) von den Drei Eichen
Wir hoffen sehr, dass Aidans Feuer weiter brennt. Er ist wesentlich krabbeliger als seine Geschwister, was ihn leider auch Kraft kostet. Der Wille ist nach wie vor ungebrochen, auch wenn sein Gewicht nur um 1g auf 97g gestiegen ist und er immer noch mit der 100er-Marke kämpft.
14. Oktober 2006, 2. Lebenstag
Alle Welpen haben die Nacht gut überstanden. Unser Zwerg ist der einzige, der im Vergleich zu seinen Geschwistern an Gewicht verloren hat, wobei eine Gewichtsabnahme nach der Geburt normal ist. Da er aber kräftig bei Banya und am Fläschchen trinkt stehen seine Chancen besser als gestern.
Die Welpen gönnen sich regelmäßig einen Milchtrunkt, werden dann von Banya mit einer Massage bedacht und schlafen wieder. Es herrscht Ruhe in Frieden in der Kiste.
Hier ein paar Fotos von gestern Abend und heute...
Alle Vier auf einen Streich: links liegt Arwen (175g) neben ihrem als Viertem geborenen Bruder (96g), dann folgt der drittgeborene Rüde (176g) und rechts der Erstgeborene, der sein Gewicht auf 206g heute gesteigert hat.
Hier zeigt uns der braun-weiße Rüde seinen Rücken. Er ist gut zu Fuß und trinkt gerne und viel...
Hier benutzt unser Dicker (Erstgeborener) ausnahmsweise mal seine Schwester als Ruhekissen. Aber Arwen stört es nicht. Ganz links ist übrigens noch "Browny's" Ende zu sehen.
Und hier noch einmal alle Vier: Links der Erstgeborene, dann Arwen, dann unser Zwerg und als Letzter der braun-weiße Rüde.
Und noch einmal unser bunter Haufen "Gemischtes" ind er gleichen Reihenfolge wie auf dem Foto darüber. Übrigens werden alle schwarz-weißen Hundekinder einen deutlichen Brand (also "braune" Backen) entwickeln, gleiches gilt für den Popo. Damit sind die Kleinen laienhaft als tricolor zu bezeichnen. Unser Zwerg hat praktisch den gleichen Kopf wie seine Mami. Und bei ihm ist die Farbe wirklich deutlich weniger geworden ;0)
13. Oktober 2006, 1. Lebenstag
Heute am Freitag, den 13.10.2006 scheint es endlich loszugehen. Banya ist unruhig, zittert immer wieder, scharrt in ihrer Kiste und hechelt.
17:26: Uhr
Die
ersten drei Welpen sind auf der Welt. Ein schwarz-weißer Rüde (13:10
Uhr, 196g),eine schwarz-weiße Hündin (13:25 Uhr, 175g) und ein
braun-weißer Rüde (15:54 Uhr, 175g).
Wir rechnen auf jeden Fall noch mit einem weiteren Welpen. Die nächsten Infos gibt es, wenn unsere TÄ heute um 20:30 Uhr da war. Nikki hat sehr, sehr viel Farbe vererbt. Mal sehen, ob sie beim letzten Welpen ausgeht ;)
20:21 Uhr
Als letzter schaffte ein kleiner schwarz-weißer Rüde den weiten Weg auf die Welt. Er wiegt nur 102g und ist aufgrund dieses geringen Startgewichtes unser großes Sorgenkind. Wir hoffen, dass er sich erfolgreich ins Leben kämpfen kann!
Der
kleine Zwerg zeigt einen unbändigen Lebenswillen und robbt immer wieder
tapfer an Banyas Zitzen vor. Weil der Wille da ist und ihm einfach die
Kraft aufgrund der langen Geburtspause fehlt helfen wir nach kurzem
Überlegen mit. Banya hat uns dazu bewogen, weil sie sich rührend um den
Kleinen kümmert und ihn keineswegs "aussortiert" hat. Er scheint also
körperlich fit. Am Montag wird die kleine Familie erneut unserer
(Tierärztin) TÄ vorgestellt. Sie war aber heute Abend mit Muttern und
Kindern sehr zufrieden. Banya duldet keinerlei Fremde in der Nähe
unseres Badezimmers und selbst Oscar schleicht inzwischen vorbei, um
keinen Knurrer durch die geschlossene Tür zu hören zu bekommen.
12:15 Uhr
Nachdem Banya sich mehrfach im Garten gelöst hat, arbeitet sie jetzt deutlich in der Kiste. Sie scharrt und beisst in die Handtücher. Alles typische Anzeichen für die sich nähernde Geburt. Ihr Lieblingsleckerli "Frolic" wurde um 12.00 nur mit einem angewiderten Blick bedacht...
Das treibt Banya im Augenblick (was ist es praktisch "wireless", also ohne Kabel, ins Internet zu kommen):
Banya lasse ich jetzt nämlich nicht mehr aus den Augen. André ist auch schon auf dem Heimweg...
9:14 Uhr
Um
alles schön warm zu halten steht die Wurfkiste im Badezimmer, die
Fußbodenheizung ist auf 26Â gestellt und Banya hat sich ihre Wurfkiste
gemütlich eingerichtet. Die Decke hängt jetzt über der Kiste, um Banya
das heißgeliebte Höhlenfeeling zu vermitteln.
Mal sehen, wann die kleinen Teufelchen heraus kommen. Gestrampelt wird auf jeden Fall heftigst... Weil sie noch Leckerchen annimmt, wird es aber noch voraussichtlich ein paar Stunden dauern, bis es ernst wird.
Trächtigkeitsverlauf bei Banya
Wer genau wissen will, wie weit die Entwicklung unseres A-Wurfes voran geschritten ist, findet hier die entsprechenden Informationen!
12. Oktober, 63. Tag der Trächtigkeit und errechneter Termin...
...aber
Banya lässt uns weiterhin warten. Auch bei unserem gerade beendeten
Spaziergang zeigte Banya keine Müdigkeit, geschweige denn Unlust, das
Haus zu verlassen. Sie macht es eben spannend. Obwohl es ja nach
neuesten Erkenntnissen die Welpen selbst sind, die durch eine
Hormonausschüttung (ähnlich wie Menschenbabies) die Geburt auslösen.
Auf jeden Fall ist der Emailverteiler für besonders Interessierte
eingerichtet und sobald es interessante Neuigkeiten gibt werden Sie/Ihr
informiert. Die HP folgt dann natürlich nach und Bilder gibt es auch
schnellstmöglich!
11. Oktober, 62. Tag der Trächtigkeit
Es sind noch keine Welpen da!
Die Nacht verlief unspektakulär. Allerdings war Banya jetzt unruhiger, so dass wir um 2:00 Uhr die Wurfkiste ins Schlafzimmer geholt haben. Inzwischen will André nämlich doch dabei sein ;0) Banya hat dort kräftig herum geräumt, ist in der Kiste eingeschlafen und kam aber gegen 4:00 Uhr doch wieder zu uns. Danach blieb es ruhig. Die Temperatur liegt bei 37,5Â. Banya wiegt 9,0 kg und ihr Umfang ist mit 56,5 cm leicht gewachsen. Seit drei Tagen frisst Banya noch schlechter als sonst. Aber die Kleinen sind top fit. Bei genauer Betrachtung können wir jetzt deutlich den ein oder anderen Strampler erkennen und bei leicht aufgelegter Hand sehr deutlich spüren. Von oben betrachtet wirkt Banya nicht trächtig, aber auf der Seite liegend oder seitlich stehend ist sie doch ganz schön rund.
Gerade im Vergleich zu Oscar, der sich vor zwei Minuten zu Banya in die Kiste gelegt hat und wider Erwarten bleiben darf.
So, dann bleibt jetzt wieder nur Abwarten. Aber der 63. Tag ist ja auch erst morgen!
Hier noch ein paar Bilder von unserem heutigen Mittagsausflug...
Jetzt machen wir noch etwas Pause und dann geht es wieder heimwärts. Mal abwarten, ob die Rennerei heute wehenfördernd wirkt?!
10. Oktober, 61. Tag der Trächtigkeit
In den letzten beiden Tagen ist nichts außergewöhnliches passiert. Nach wie vor lassen sich keine sichtbaren Anzeichen für eine baldige Geburt ausmachen. Einzig und allein Banyas Temperatur fährt Achterbahn: gestern Abfall von 38,0Âauf 37,4Â, dann Anstieg auf 38,1Âan (was ihre Normaltemperatur ist), heute Morgen 37,5 Â und gerade gemessen bei 36,8Â. Aber sie frisst noch Leckerchen...
Der
Temperaturabfall wird von Fachleuten auf veränderte Hormonverhältnisse
zurckgeführt. Nach einem Abfall mit entsprechendem Temperaturanstieg
ist davon auszugehen, dass die Geburt innerhalb der nächsten 24 Stunden
beginnt, Außerdem stellen die meisten Hündinnen klugerweise die
Nahrungsaufnahme ein paar Stunden vorher ein...
Banya hat nach wie vor ein prall gefülltes Gesäuge und ist extrem wachsam. In den Garten darf sie jetzt nicht mehr alleine, weil die Gefahr besteht, dass sie sich für den Wurf in "die Büsche schlägt" und dort nicht mehr weg zu bekommen ist.
Von Unruhe oder gar Hecheln (wehenbedingt) ist absolut keine Spur. Banya schläft tief und fest in ihrer Kiste.
Trotzdem steigt auch bei uns so langsam die Spannung. Mal sehen, was diese Nacht bringt.
8. Oktober, 59. Tag der Trächtigkeit
Der heutige Tag startete mit einer sich sehr unwohl fühlenden Banya: der Schwanz hing traurig herunter und sie wirkte richtig unglücklich. Die Kleinen im Bauch rumorten kräftig. Nachdem Banya deutlich zeigte, dass sie jetzt gerne Spazierengehen würde machte ich mich mit ihr ohne André und Oscar auf den Weg (die beiden gingen im Wald auf Tour...). Sobald wir das Haus verlassen hatten, war Banya wieder ganz die Alte. Sie lief munter vor mir her und ihr Unwohlsein war wie weggeblasen.
Zurück
zu Hause hat sich Banya gleich in ihre Kiste zurückgezogen, um ein
Schläfchen zu halten. Gegen Mittag erhielten wir Besuch, der Banya
unbekannt war. Unser sonst ach so harmloser Frosch zeigte gleich
deutlich an, dass keiner von ihnen etwas auch nur in der Nähe ihrer
Kiste oder unserer Küche verloren hätte. Sogar das Vorbeigehen wurde
mit giftigen Blicken geahndet. So kannte ich Banya bisher nicht (klar,
sie war ja auch noch nie tragend!). Die Kiste wurde von den
"Verkehrswegen" entfernt, in eine abseits gelegene Stelle im Wohnzimmer
verräumt und Banya war glücklich. Hätten wir die Kiste im Büro
gelassen, wäre alles o.k. gewesen. Aber wir dachten ja, es wäre schöner
für Banya, wenn sie unten mit uns und Besuch in ihrer Kiste liegen
kann. Wieder mal sehr unhundlich und allzu menschlich gedacht...
Zum
Glück verzieh uns Banya aber auch diesen Fehler: Es dauerte keine 5
Minuten, bis Banya sich neugierig und wie gewohnt freundlich entspannt
wedelnd auf Katja und ihre 2 Kinder zuging. Ein paar Leckerchen und ein
kleines Ballspiel mit Hund und Kindern im Garten taten ihr übriges.
Nachmittags folgte ein erneuter Spaziergang mit Banya und Besuch sowie
weitere Ballspiele. Danach ließ Banya sich geschafft in unserer Küche
nieder, um von Penelope ausgiebig den Bauch gestreichelt zu bekommen.
Das ganze geschah völlig freiwillig von Hunde- und Kinderseite aus...
Ab
diesem Zeitpunkt durfte jeder überall hin, das Rudel war gewachsen.
Genau das ist es, was uns bei Banya so überzeugt: Nach einer kurzen
Phase des Beschnupperns werden auch fremde Menschen freundlich
akzeptiert. Trotz der Tatsache, dass Banya sich in einer absoluten
Ausnahmesituation befindet, hat sie sich selbstsicher und sehr schnell
absolut gelassen auf die für sie stressigen Umstände eingelassen. Wäre
sie unruhig oder aggressiv geworden, hätten wir Banya dieser Situation
entzogen und sie mit ihrer Kiste wieder hoch in mein Büro verfrachtet.
Ich muss aber zugeben, dass ich ihre Instinktsteuerung unterschätzt habe... Vielleicht auch, weil Banya Handwerker, die bei uns vor 2 Wochen Möbel aufgebaut haben völlig gleichgültig schalten und walten ließ. Aber 2 Wochen sind eben sehr viel Zeit bei einer Trächtigkeitsdauer von 9 Wochen. Da ändert sich (wie heute erfahren) doch vieles ;0) Zum Glück verzeihen Hunde Meschen fast alles!
Ach
Eva, Eva, Du hast mich heute mit Deiner "Besucher-Attacke" ganz schön
geschafft. Na ja, eigentlich waren die beiden Kleinen und Katja ja ganz
nett. Besonders Penelope hat es mir angetan. Ich habe ihr genauso
begeistert meinen Würfel und den Ball gebracht wie André und Dir.
Außerdem hat sie meinen Bauch so toll gestreichelt. Da sind auch wieder
reichlich von meinen juckenden losen Haaren ausgegangen und die erste
Milch ist jetzt auch schon da. So, jetzt muss ich ruhen...
Wir haben heute alle viel gelernt und einen wunderschönen Tag miteinander verlebt, der damit zu Ende geht, dass bei Banya nach der Bauchkraulerei die erste Milch einschießt.
Allerdings kann es nach wie vor noch einige Tage dauern, bis die Welpen da sind. Anzeichen für eine kurz bevorstehende Geburt sind für uns nicht auszumachen. Seit heute wird die Temperatur gemessen. Sollte ein plötzlich Absinken von ca. 1Â festgestellt werden, so spricht das dafür, dass die Geburt in den nächsten 6 bis 12 Stunden einsetzt.
6. Oktober, 57. Tag der Trächtigkeit
Die
letzten Tage hat Banya trotz sehr wenig Appetit und sehr viel Lauferei
in Feld und Wiesen weiter zugenommen. Sie wiegt inzwischen 8,9 kg und
bringt es auf 55,5 cm Taillenumfang. Die Welpen nehmen in der jetzt
angebrochenen Trächtigkeitswoche noch deutlich an Gewicht zu.
Wie mir eine befreundete Züchterin mitteilte, kann pro Foxwelpe von einer Gewichtszunahme der Mutterhündin von ca. 500 g ausgegangen werden. Banya ist bei 7,1 kg am Decktag gestartet, hat also bisher 1,8 kg zugenommen. Das spricht auf jeden Fall für mindestens vier Welpen bzw. wohl doch eher mehr (üblich sind bei den Glatthaar-Foxterriern Wurfgrößen mit 4-6 Welpen)...
Im Haus döst oder schläft Banya sehr viel.
Sie liegt fast ganzen Tag in ihrer Wurfkiste und "klebt" sehr an mir. Verlasse ich den Raum, steht sie sofort auf läuft mit. Die Nächte verbringt Banya jetzt mit uns im Schlafzimmer, verhält sich dort aber absolut unauffällig: kein Scharren oder Umherwandern. Zum Glück. Ich müsste sonst wohl doch in unser Hunde-Kinder-Gästezimmer umziehen, damit wenigstens André ruhig schlafen könnte...
Ihre
Scharrerei lässt sie dafür an unserer Beetbepflanzung aus. Ich lasse
sie aber gewähren, weil es sich dabei um reine Instinktsteuerung
handelt. Nach der Geburt ist Banya wieder ganz die "Alte" und lässt
unsere Sträucher in Ruhe ;).
Das
Gesäuge ist deutlich sichtbar. Milch ist aber noch keine vorhanden.
Auch sonst sprechen bisher keine Anzeichen für eine kurz bevorstehende
Geburt, mit der ab dem 58. Tag gerechnet werden kann.
Dafür sind aber alle notwendigen Vorkehrungen für eine planmäßig verlaufende Geburt getroffen und für den Notfall unsere Tierärztin informiert. Sie besucht uns 12 Stunden nach dem Wurf des letzten Welpen, um Banya und die Kleinen zu begutachten.
3. Oktober, 54. Tag der Trächtigkeit
Banyas Bauch wächst leicht weiter und wir konnten heute zum ersten Mal deutlich die Bewegungen der Welpen spüren.
Banyas Wurfkiste steht jetzt in meinem Büro. Nachdem ihr Schaffell vom Sessel in die Kiste umgezogen ist, zieht Banya jetzt die Kiste dem Sessel vor. Auch Oscar schätzt das neue Plätzchen sehr...
Mmh, darf man(n) hier wohl auch ohne Baby-Bauch rein?!
Ich beschließe einfach ja und schlafe ganz schnell.
Schlafende Hunde soll ja bekanntlich keiner wecken...
2. Oktober, 53. Tag der Trächtigkeit
Gerade
kommen wir mit Banya von einer weiteren "Vorsorge-Untersuchung" nach
Hause. Banya hat eine erneute Impfung mit Zylexis erhalten, wodurch ihr
Immunsystem und damit auch das der Welpen zusätzlich gestärkt werden
soll. Außerdem bot sich damit eine weitere Gelegenheit, die Herztöne
der Kleinen abhören zu lassen. Unsere Tierärztin meinte nur "Da ist
richtig viel los. Die toben wild herum".
Einzeln verorten lassen sich die Welpen aber leider nicht. Das wäre auch zu schön.
Aufgrund
der Ungleichverteilung bei unseren Welpeninteressenten reizt es mich
inzwischen neben der Anzahl auch gleich das Geschlecht zu erfahren.
Aber das ist hier leider nicht möglich. Wir müssen uns alle noch brav
gedulden und hoffen, dass viele, viele kleine Hündinnen fallen.
Banya
brachte in der Tierarztpraxis jetzt 8,65 kg auf die Waage. Außerdem war
ihr Appetit heute richtig gut. Sie hat endlich das 1. Mal während ihrer
gesamten Trächtigkeit richtig gefressen. Vielleicht liegt Diana ja doch
mit 5-6 Welpen richtig ;0
1. Oktober, 52. Tag der Trächtigkeit
Heute haben wir die Herbstsonne genossen und einen ausgiebigen Spaziergang mit Oscar und Banya unternommen. Dabei war die Digicam (siehe auch Fotos im Fotoalbum)...
Während Banya sich mehr für ihr Spielzeug interessierte, war Oscar hin und weg von unterschiedlichsten Mauselöchern.
Banya ähnelt inzwischen einer kleinen Milchziege. Sie wiegt 8,4 kg. Der Bauch ist auf 54,5 cm gewachsen. Hier ein paar Bilder von heute:
Von hier aus habe ich alle im Blick...
Banya und ihr Gummiei
Banya zeigt lautstark an, dass sie ihr Ei bei André entdeckt hat. Zur Belohnung bekommt sie es auch. Das ist eine der Übungen, bei der sie ihre Stimme einsetzen darf und soll...
So ganz kalt lassen mich Mäuse ja auch nicht...
30. September, 51. Tag der Trächtigkeit
Banyas Gewicht umd Umfang haben sich seit 2 Tagen nicht verändert. Vielleicht werden es doch "nur" 4 Welpen?! Egal, wir sind einfach froh, wenn alles "glatt" läuft und wir in ein paar Tagen gesunden "Familienzuwachs" verbuchen dürfen.
Verhaltenstechnisch fällt jetzt auf, dass Banya sich deutlich mehr pflegt (und gleiches auch uns zukommen lässt...), ihr Gesäuge weiter anschwillt und sie abends kaum noch dazu zu bewegen ist, sich zu lösen, weil sie es vorzieht im Haus zu bleiben. Oscar kann das gar nicht verstehen, wo doch abends immer die Katzen einen extra Spurt wert sind!Heute Nacht hat Banya ihre Wurfkiste ordentlich aufgeräumt. Ich habe ihr ein paar kleine Handtücher und Stofflappen hineingelegt und Banya hat das "Scharrangebot" prompt angenommen.
Auf
dem Herd kocht gerade wieder Hühnchen. Da kann Banya nicht widerstehen.
Mal sehen, ob die Waage und das Maßband morgen mehr anzeigen ;0)
28. September, 49. Tag der Trächtigkeit
Inzwischen ist Banyas gewicht auf 8,4 kg angestiegen und ihre Taille auf 53,5 cm gewachsen. Vor ihr liegen noch 2 Trächtigkeitswochen. Auch wenn Banya immer noch darauf aus ist uns zu Spielchen zu animieren (insbesondere am frühen Abend, wenn André wieder da ist), so lässt doch ihre Ausdauer erheblich nach. Auffällig ist, dass sie gerade in der Dämmerung für unsere Gartensträucher interessiert und dort scharrt. Im Haus selbst verhält sie sich wie immer unauffällig. Eigentlich liegt Banya fast immer in "ihrem" neuen Sessel in meinem Büro.
Die Fotos sind gestern und heute entstanden. Der Bauch und das Gesäuge sowie der recht nackte Bauchbereich fallen deutlicher auf, als vor einer knappen Woche. Aber: Fotos zeigen mehr als Worte sagen können...
Oh
Gott, Eva hat schon wieder die Kamera gezückt. Da muss ich mich erst
einmal frisch machen. Mmmh, bin ich lecker. Aber wahrscheinlich
interessiert sich Eva nicht für meine Körperpflege, sondern für meinen
Körper direkt oder besser noch nur für meinen Bauch?!
Na toll, ich finde es mehr als blöd nur auf unwesentliche Dinge wie meinen Bauch reduziert zu werden. Aber ich bin ja nicht so. Wenigstens werde ich dort schön gekrault. Da fällt es mir auch nicht allzu schwer mein Beinchen zu heben. Obwohl ich inzwischen eine ganz schöne "Trommel" habe.
Jetzt reicht es aber und ich will nicht mehr.
Na weiteren Baustreichleinheiten schläft Banya jetzt immer noch selig in ihrem Sessel...
26. September, 47. Tag der Trächtigkeit
Banya hat ihre Wurfkiste zu ihrem neuen Schlafplatz auserkoren. Wir sind also optimistisch, dass sie sich auch dort niederlässt, wenn es mit der Geburt in rund 2 Wochen losgeht... Nachdem Banya gestern (Montag) wieder einmal so gut wie gar nichts fressen wollte, hat sie heute wieder einen guten Appetit. Frisch gekochtes Hähnchenfleisch mit Reis hat Banya schnell überzeugt.
Seit gestern Abend verliert Banya fast sämtliche Haare am Bauch und das Gesäuge hat sich weiter ausgebildet.
24. September, 45. Tag der Trächtigkeit
Heute zeigte die Waage 8,1 kg bei einem Taillenumfang von 50 cm. Ansonsten ist alles wie immer. Banya tobt, genießt die Sonne und hat endlich ihre Wurfkiste, bei der nur noch die "Abstandshalter" im Inneraum angebracht werden müssen, damit sie ihre Welpen nicht erdrücken kann.
André
hat heute alles lieb gerichtet und Eva hat der Kiste erst einmal noch
einen ordentlichen Anstrich mit ungefährlichen Holzwachs verpasst.
Banyas erste Begehung verlief mehr oder weniger interessiert, wie die Fotos zeigen...
Na, ich weiß nicht. Was soll ich davon halten?!
22. September, 43. Tag der Trächtigkeit
Wie auf den Fotos zu sehen, rundet sich Banyas Baby-Bauch immer mehr.
Aber
Banya scheint sich damit "sauwohl" zu fühlen und bittet um reichlich
Extra-Streicheleinheiten, die sie natürlich auch bekommt...
21. September, 42. Tag der Trächtigkeit
Beim
heutigen morgentlichen Spaziergang hat Banya zwei Hände voll
Trockenfutter "verdrückt", und das wo sie zu Hause nichts davon
anrührt. Unsere kleine zukünftige Hundemami wiegt inzwischen 8 kg und
ihre Taille (die man nicht mehr wirklich als solche erkennt ;0) ist auf
48 cm Umfang angewachsen. Banyas Spiellust ist ungebrochen. Sie jagt
wie eh und je ihrem Kong hinterher, springt auf die Couch und bewacht
unsere Meerschweinchen gegen Oscar als ginge es um ihr Leben.
19. September, 40. Tag der Trächtigkeit
Banyas Appetit nimmt endlich zu und ihre werdende Mutterschaft ist jetzt deutlich sichtbar. Draußen apportiert sie nach wie vor wie wild. Im Haus dagegen schläft Banya jetztsehr viel. Insgesamt ist unser Frosch sehr, sehr anhänglich und genießt es, wenn ihr Bäuchlein gekrault wird.
17. September, 38. Tag der Trächtigkeit
Banya
hat von gestern auf heute (200g zugenommen, ihr "Taillenumfang" ist um
einen weiteren cm auf 44,5 cm gewachsen und ihr Appetit lässt immer
noch zu wünschen übrig. Seit gestern ist Banya total versessen darauf
mit uns alleine, d.h. ohne Oscar zu spielen. Allerdings ist sie viel
schneller geschafft als sonst. Mit der Einrichtung des
Welpenspielplatzes geht es erst nächstes Wochenende los, weil André
heute im Rahmen seines Jagdscheins "Revierpraxis" sammeln darf. Er
arbeitet also für andere als seine Hunde ;) Dafür wird Montag endlich
Banyas Wurfkiste fertiggestellt. Wir sind schon gespannt, wie Banya ihr
neues Schlafgemach annehmen wird!
14. September, 35. Tag der Trächtigkeit
Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen. Die Welpen sehen seit heute wie "richtige" Hunde aus: ihr Geschlecht ist bereits zu erkennen und die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln.
Auch Banya verändert sich jetzt körperlich sichtbar: ihr Gewicht ist trotz des schlechten Appetits von 7,1 kg "Normalgewicht" auf inzwischen 7,6 kg gestiegen und ihr Gesäuge ist leicht geschwollen. Anders als vorher ist Banya seit Mitte letzter Woche sehr wachsam und meldet lautstark jeden, der sich der Grundstücksgrenze nähert.
8. September, 29. Tag der Trächtigkeit
Eine Ultraschalluntersuchung am 7. September 2006 bestätigt die erhoffte Trächtigkeit bei unserer Banya. Es waren mindestens vier vitale Welpen auf der Aufnahme zu erkennen, d.h. bei allen Hundekindern ließen sich Herztöne feststellen.
Auch wenn das noch nicht mit Garantie heißt, dass vier gsunde Welpen geboren werden, freuen wir uns sehr!!!
10. August 2006: Banya ist gedeckt!
3xCAC,CACT HOOLIGAN Lemart BOB, CAJC RÁCHEL od Rytire Malovce tricolor Engl. Ch., mehrere CACIB, CACA Sufredon RED ADMIRAL Wanda of Fair Play A... von den
Drei EichenEltern
Tsch., Slow. Ch.
UNIKAT Lemart, BP, SWP, SJ, lt.
BRAVEHEART BANYA v. Hundsheimer KogelGroßeltern 

Am 10. August traf unsere Hündin Braveheart Banya vom Hundsheimer Kogel auf den slowakischen Rüden Unikat Lemart (Besitzerin Helga Schmidt, Draht- und Glatthaar Foxterrier-Zwinger 'von Scheuerfeld' in Coburg, Tel. 09561-39684).
Unikat Lemart, Rufname "Nikki" ist ein stattlicher vier Jahre alter braun-weißer gesunder, sehr freundlicher und ausgeglichener slowakischer Rüde, der sowohl Schönheits-Championtitel (Slowakischer und Tschechischer Champion sowie alle teilgenommenen Ausstellungen mit V absolviert; 7 x BOB, 20 x V1, 17 x CAC) besitzt, als auch mehrere jagliche Leistungsprüfungen (Bauprüfung, Schweißprüfung, Saujäger und Laut-Feststellung) erfolgreich absolviert hat.
Nikki lebt seit September 2004 bei Familie Schmidt in der Nähe von Coburg. Seinen Stammbaum finden Sie hier.
Evas und Andrés Wahl fällt auf diesen braun-weißen Rüden, weil er neben einem absolut ausgeglichenen Wesen über die Triebstärke eines "richtigen" Foxes verfügt. Darüber hinaus konnten sich meine Leute von seinen Fähigkeiten als guter Vererber mehrfach überzeugen. Sie haben bisher drei Würfe mit insgesamt 14 Welpen persönlich begutachten können und sind sehr zufrieden mit den "Ergebnissen".
Durch meine Verpaarung mit Nikki versuchen sich Eva und André an einem ersten Schritt in die Richtung "gesunder, wesensfester, arbeitsfreudiger und schöner Foxterrier".
So, nachdem hier mein "Gatte" zuerst präsentiert wurde, komme ich jetzt an die Reihe...
Ich bin "Braveheart Banya vom Hundsheimer Kogel". Meine beiden Menschen André und Eva rufen mich einfach Banya (sonst käme ich ja nie :0).
Zur Welt kam ich am 26. Mai 2004 in dem kleinen österreichischen Städtchen Hainburg. Hainburg liegt etwa 50 Kilometer östlich von Wien an der ungarischen Grenze.
Einen Überblick über meine Vorfahren findet ihr in meinem Stammbaum. Meine Züchterin Elke Peyerl legte bei der Auswahl meiner Eltern großen Wert auf eine robuste Gesundheit und ein ausgeglichenes Wesen. Gleichzeitig sollten natürlich meine Erbanlagen hinsichtlich rassetypischer Merkmale von erster Güte sein. Mein Stammbaum enthält den Hinweis "von Auswahlzucht stammend", was bedeutet, dass beide Elternteile mehrfach mit Bestbewertungen ausgezeichnet wurden.
Jetzt aber genug mit dem faden Staumbaum-Geschwätz. Schließlich interessiert meine Persönlichkeit viel mehr.
Eva sagt, ich sei eine kleine kompakte lernfreudige Maus (mein Schultermaß beträgt ganze 37 cm bei einem Gewicht von 7,3 kg und einem Brustkorbumfang von 48 cm ), während André mich oft als Sturkopf tituliert.
Inzwischen bin ich genau wie Oscar eine begeisterte Kong-Spielerin. Apportieren und "Beute tragen" zählt zu meinen Lieblingsübungen. Im Gegensatz zu Oscar habe ich die Ruhe und setze meine gute Nase gezielt für die Suche nach allem erdenklich Fressbaren ein. Komisch, vieles was ich finde ekelt meine Menschen. Na ja, ich tausche meine Fundsache dann einfach bereitwillig gegen ein menschenfreundliches Leckerchen und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Es eben öfter mal ein Auge zugekniffen werden, wenn Foxis im Haus sind...

Eva und André sind gemeinsam der Meinung, dass in meiner Brust ein richtiges Löwenherz schlägt (weswegen die beiden auch meinen Namen ausgewählt haben). Mutig stelle ich mich allen Widrigkeiten, egal ob unheimlich wehende Plane oder Nachbars kratzbürstige Katze. Es gibt nichts, was mich nachhaltig verunsichert. Ich werde als ausgeglichen, ruhig und in der Regel folgsam beschrieben. Ist ja auch klar: für einen guten Bissen verzichtet doch wohl jeder Hund auf seine momentane Lieblingsbeschäftigung (außer mein Freund Oscar, der hat`s nicht so mit der Gier nach Leckerchen...).
Insgesamt bin ich als richtige kleine Terrierdame zu bezeichnen: aufgeweckt, wachsam, melde jeden "Eindringling" lautstark, gehe mit meinen Menschen durch dick und dünn, liebe das Liegen auf der Couch, kann an keinem Misthaufen ohne Schnüffeln vorbei laufen, bin begeisterte Fährtensucherin und liebe wilde Schleuderspiele über alles. Nichts desto trotz gebe ich mich dabei stets besonnen und starte keine kopflosen Ein-Hund-Aktionen. Im Gegenteil: sollte ich kein O.k. von meinen Menschen erhalten breche ich meine frisch gestartete Jagd ab (na gut, erst muss ein deutliches "Pfui" ertönen) und komme auf ein hohes "zu mir" sofort (wirklich sofort!) artig zu Eva angelaufen (weil ich natürlich gelobt werde und dafür ein extra leckere Belohnung wie z. B. Käse erhalte).
Überzeugt Euch selbst:

Kurzum: ich bin ein Traumhund! Bei soviel Lob werde auch ich tatsächlich etwas verlegen. Zumal mir schon des öfteren gesagt wurde, dass ich mich schämen sollte....

"Schämen" ist überhaupt toll. Da lachen alle und sehen den Hund wieder soooo menschlich.
Was ist in 2006 passiert?
Am Samstag, den 17. März 2006 besuchte ich das 2. Mal den Fuchs. Anders als beim 1. Mal vor zwei Wochen habe ich mich sehr zur Freude von Eva richtig wild gebärdet und minutenlang 'Laut' gegeben. Üben muss ich mich aber noch im Schliefen (bedeutet, dass ich in den Bau einfahre und den Fuchs zielstrebig in seinem Kessel suche). Mir waren die Irrwege etwas zu lang und es dauerte ewig, bis ich beim Fuchs ankam. Besonders toll fand ich es, mit welchen Einsatz Eva mich angespornt hat. Endlich einmal Bellen ohne "abgestellt" zu werden ;0)Unser Zeitplan ist zwar aufgrund Evas Studiums in Paderborn eng, außerdem stehen im August für uns zwei Umzüge an (Evas "Auszug" in Paderborn und unser gemeinsamer Umzug nach Bütthard, Bayern) aber mal sehen, was wir beide schaffen...
...Tja, aus studientechnischen Gründen findet Eva leider nicht die Zeit, weiter mit mir jeden Samstag die gut 100 km einfache Fahrt zum Fuchsbau anzutreten. Kurz entschlossen verzichten wir auch eine Anmeldung zur Bauprüfung. Weil ich zum Termin der Zuchtprüfung aller Voraussicht nach tragend bin, endet meine jagdlich geprüfte Karriere noch bevor sie eigentlich angefangen hat... Mich stört es nicht. Ich weiß ja, was ich kann ;0)
Fest steht auf jeden Fall, dass Eva ab Sommer 2007 (André legt im Januar 2007 seine Jagdscheinprüfung ab) für ihren Jagdschein büffeln wird, um endlich eigenständig mit uns arbeiten zu können und nicht als Wilderin zu gelten.
Auch ohne offizielle Prüfungsabnahme soll ich für die Wasserarbeit ausgebidelt werden.
Oscar soll nach seinen hervorragenden Leistungen bei der Suche nach jeglichem Gummispielzeug auf Schweiß trainiert werden. Warten wir ab, wie wir uns entwickeln und was unseren Neigungen am ehesten entspricht...
Jetzt kommen wieder Bilder ins Spiel!
Oscar und ich im Schnee
Hier in Lauerstellung...
Rassestandard Foxterrier (Glatthaar)
Die folgenden Ausführungen sind den Seiten des Deutschen Foxterrier-Verbandes e.V.entnommen.
Ursprungsland
Großbritannien
Allgemeines Erscheinungsbild
Aktiv und lebhaft. Mit Knochenstärke und Kraft in kleinem Rahmen, keinesfalls schwerfällig oder grob wirkend. Weder hoch noch zu niedrig auf den Läufen stehend. Er sollte im Stand wie ein gut gebautes Jagdpferd mit kurzem Rücken aussehen, dabei viel Boden deckend.
Verhalten und Charakter (Wesen)
Lebhaft, schnell in der Bewegung, wachsam im Ausdruck, gespannt vor Erwartung. Freundlich, aufgeschlossen und furchtlos.
Kopf
Oberkopf/Schädel:
Flach, mäßig schmal, zu den Augen hin schmaler werdend.
Stop:
Leicht erkennbar.
Gesichtsschädel / Nasenschwamm:
Schwarz.
Fang:
Ober- und Unterkiefer kräftig und muskulös und unter den Augen nur geringfügig abfallend. Dieser Teil des Vorgesichtes soll fast wie gemeißelt wirken und nicht in einer geraden Linie keilförmig
abfallen.
Kiefer/Zähne:
Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Backen:
Keinesfalls ausgefüllt.
Augen:
Dunkel, klein und ziemlich tief gebettet, so rund wie möglich. Ausdruck lebhaft und intelligent.
Ohren:
Klein, V-förmig und eng an der Wange nach vorn kippend, nicht seitlich am Kopf herabhängend. Die Kippfalte des Ohres befindet sich oberhalb der Schädellinie. Ohrleder mäßig dick.
Hals
Trocken und muskulös, ohne Wamme, von passender Länge, sich zu den Schultern hin allmählich verbreiternd.
Körper
Rücken:
Kurz, gerade und kräftig, ohne Schlaffheit.
Lendenpartie:
Kraftvoll; sehr leicht gewölbt.
Brust:
Tief, nicht breit.
Rippen:
Vordere Rippen mäßig gewölbt, hintere Rippen gut zurückreichend.
Rute
Üblicherweise dürfen nur noch jagdlich geführte Hunde kupiert werden.
Kupiert: Ziemlich hoch angesetzt und fröhlich getragen, jedoch nicht über den Rücken gezogen oder geringelt. Von guter Stärke.
Unkupiert: Ziemlich hoch angesetzt und fröhlich getragen, jedoch nicht über den Rücken gezogen. So gerade wie möglich. Rute von mässiger Länge, so dass die Gesamterscheinung des Hundes ausgewogen ist.
Gliedmaßen
Vorhand:
Aus jedem Blickwinkel müssen die Vorderläufe gerade sein, wobei die Knöchelpartie wenig oder gar nicht erkennbar ist. Sie sollen von oben bis unten starkknochig sein.
Schultern:
Lang und schräg, gut nach hinten gelagert, fein an den Schultergelenken, klar umrissen am Widerrist.
Hinterhand:
Kräftig und muskulös, nicht abfallend und frei von Schwäche.
Oberschenkel:
Lang und kraftvoll.
Kniegelenke:
Gut gewinkelt.
Sprunggelenke:
Tief stehend.
Pfoten
Klein, rund und kompakt. Ballen hart und strapazierfähig. Zehen mäßig gewölbt. Weder nach innen noch nach außen gedreht.
Gangwerk
Vorder- und Hinterläufe bewegen sich geradeaus und parallel zueinander vorwärts. Die Ellenbogen bewegen sich parallel zum Körper, frei an dessen Seiten arbeitend. Die Kniegelenke drehen weder nach innen noch nach außen. Sprunggelenke nicht dicht nebeneinander stehend. Guter Schub kommt aus der geschmeidigen Hinterhand.
Haarkleid
Haar:
Gerade, flach anliegend, glatt, hart, dicht und füllig. Weder Bauch noch Innenseite der Schenkel
dürfen kahl sein.
Farbe:
Vorherrschend weiß, entweder einfarbig weiß, weiß mit lohfarbenen, schwarz und lohfarbenen oder schwarzen Abzeichen. Gestromte, rote oder leberbraune Abzeichen sind höchst unerwünscht.
Gewicht
Rüden:
7,3 bis 8,2 kg (16 bis 18 lbs)
Hündinnen:
6,8 bis 7,7 kg (15 bis 17 lbs).
Fehler
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
Nebenbemerkung Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.