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Bibi alias Rosalie, die nach Schonungen bei Schweinfurt zog...


Klein-Rosalie arbeitet freudig an einer Hirschdecke und als Sonnenanbeterin mit rund 8 Monaten am 25. März 2008.


Rosalie folgte als Dritte der B's. Sie war immer die Kleinste und bis auf einen Tag auch immer die Leichteste ;0) Als einzige hat sie wirklich Farbe "abbekommen", so dass sie ganz nach dem Geschmack ihrer Familie "bunt" durchs Leben geht.
Rosalie war die Sanfteste, die viel mit sich machen ließ. Wenn es ihre vier Geschwister allerdings übertrieben, wurde sie fuchsteufels wild.
Auch Rosalie besucht seit letzter Woche mit ihren Leuten die Hundeschule und zeigt auh dort, dass sie zur Fraktion der besonnenen Foxterrier zählt. Sie kennt inzwischen die Hunde in ihrer direkten Nachbarschaft, hat sich an LKW und Co. vor ihrer Haustür gewöhnt und auch die Leinenführigkeit gestaltet sich von Tag zu Tag besser.

Hier die ersten Fotos im neuen Heim...

Rosalie amüsiert sich mit ihrem Schafohr!


Hannah und Rosalie spielen...

Rosalies Fotoalbum befindet sich am Seitenende!

Neuigkeiten von Rosalie...

Zu Besuch bei "Familie-Rosalie" am 25. März 2008 (Fotos s. u. im Fotoalbum):

Nach einer Stunde Fahrt treffe ich mit Banya und Beany im Gepäck bei "Familie-Rosalie" ein. Nach kurzem Zwischenstopp brechen wir mit fünf Personen und drei Hunden zum verabredeten Spaziergang auf.
Als Ausgangspunkt haben Thomas und Christina die "Kalten Höfe" gewählt, die mitten zwischen Steigerwald und Haßbergen liegen. Es bieten sich fantastische Spazierwege, die einen absolut naturbelassenen Zustand aufweisen (ich fühle mich ganz wie Zuhause ;) und zu stundenlangen Wanderungen fernab von gefährlichen Straßen einladen.
Unsere drei Damen mussten sich erst einmal ausgiebig beschnüffeln, bevor sich die Situation langsam entspannte.

v. l. n. r.: Beany, Rosalie und Banya

Banya zeigte sich nämlich von dem Gebahren ihrer Tochter Rosalie nicht sonderlich entzückt. Die versuchte (gestärkt durch ihre Läufigkeit) das ein oder andere Mal ihre Pfote gegen ihre Frau Mama zu erheben, was bei Versuch 3 in einer wahren Schlammschlacht endete...
Danach waren die Fronten geklärt und Banya ließ das junge Gemüse mit einander um die Wette toben.

Rosalie jagd Beany...

Beany nimmt Revanche...

Dank der Hunde und des abwechslungsreichen Wetters (Schneesturm ;)) haben alle in den 1,5 Stunden  richtig was getan mit der Erkenntnis, dass ohne Hunde bei demn Wetter keiner von uns vor die Tür gegangen wäre. Ja, ein Hund weckt in jedem von uns vorher unbekannte Seiten!

Nachdem Hunde und Menschen fast gleich verdreckt wieder im Auto saßen (da unterscheiden sich die Schonunger Wege auch nicht von denen in Bütthard ;)) ging es zurück in Rosalies trautes Heim. Dort haben wir leckeren Mohrenkopfkuchen?! gegessen, den ein oder anderen sehr guten Kaffee getrunken, uns über "unsere" Foxis und Gott und die Welt unterhalten und dann die wieder "erstarkten" beiden kleinen Damen zusammengeführt.
Rosalie und Beany haben kurz erneut ihre Kräfte gemessen und dann friedlicher als als gaaanz junge Hunde zusammen getobt. Hier ein paar Fotos...


Hilfe, Beany schaut aber mehr als böse...




Und zwei Fotos nach der einstündiger Toberei...

...wobei beide nicht wirklich still sitzen wollten ;)

Insgesamt ein aufregender und sehr lustiger "Familientag", der bestimmt nicht der Letzte war...

Christinas Email vom 8. Januar 2008:

Hallo Eva, hallo Andre,
es macht weiter Spaß zuzusehen, wie sich Rosalie weiterentwickelt, auch wenn sie gerade mal eine Phase hat, wo sie anscheinend einiges vergessen hat. Beim
Spazierengehen nehme ich sie zur Zeit wieder an die Leine, weil die Hundedame der Meinung ist, dass das "Zu miiiir" nicht unbedingt für sie gilt. Sie schnuppert lieber weiter, schaut mich aber dann und wann an, weil sie doch weiß, was sie eigentlich zu machen hat.
Aber ich denke, dass dies wieder wird, wenn wir es oft genug in nächster Zeit mit Feldleine üben. Ähnlich war es auch mit Platz und das beherrschen wir inzwischen aufgrund unserer Hartnäckigkeit auch wieder.

Ab Samstag
beginnt unser Junghundeerziehungskurs bei den Kynologen. Ich bin mal
gespannt, was da auf uns zukommt. Er beginnt mit einem 15-minütigen Spiel und geht dann mit verschiedenen Gehorsamsübungen weiter. Wir (Thomas und ich) wollen uns nach Möglichkeit abwechseln.
Am Sonntag musste Rosalie zum ersten Mal einen ganzen Tag ohne uns auskommen, weil wir in Oberhof beim Biathlon waren.
Die Schneiders, denen Rosalie auch schon (wie ein viertes Enkelkind *ggg*) ans Herz gewachsen ist, waren den halben Tag hier bei mir und haben mit Rosalie gespielt und sie ausgeführt.
Allerdings macht ROsalie weiter morgens, wenn wir nicht da sind, auf den Teppich im Untergeschoß ihr "großes" Geschäft. Langsam glaube ich schon, dass es ihr Protest ist, weil wir nicht da sind. Was meinst du dazu? Denn es hat die ganze Ferienzeit geklappt und Rosalie hat niiiiiiiieeeeee früh in der Zeit zwischen "erstem Mal rausgehen" und "Rausgehen nach dem Füttern" groß gemusst.
Daher bin ich mir nicht so sicher, warum dies seit Montag wieder täglich der Fall ist. Bei Katzen gäbe es dies ja auch...

Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich. Ich will
sie nicht in die Box versperren, weil 3-4 Stunden ja doch zu lang sind. Und erwischen kann ich sie ja auch nicht...
So, jetzt müssen meine Zwei ins Bett. Übrigens kommt Rosalie dann stets, wenn ich von
unten hoch komme, zu mir und fordert mich zum Spielen oder Kraulen auf dem Sofa auf. Ganz nach dem Motto: "Jetzt komme ich zu meinem Recht!"

Bis bald -
ruf doch mal an, wenn du ein paar MInuten Zeit hast!

Deine
Christina mit
Rosalie und Rest

13. Oktober 2007

Am 13. Oktober besuchen wir Rosalie und ihre Familie in Schonungen. Während eines ausgedehnten Spaziergangs bei schönstem Sonnenschein toben Rosalie und Beany durch die Wiesen und Felder bei Schonungen.
Während Banya ihre kleine Tochter freudig begrüßt muss Beany gleich testen, wer von Beiden die Stärkere ist. Das Ergebnis lautet nach mehreren Nahkampfeinlagen unentschieden...


Zu Hause bei Rosalie angekommen gab es leckeren Kaffee und Kuchen und die Schwestern zeigten sich von ihrer Terrier-Seite: keine gönnte der anderen etwas, was sie nicht gerade hat. Egal, ob Streicheleinheiten oder Schafohren...
Nach knapp 5 Stunden haben wir uns auf den Rückweg begeben und sind mehr denn je überzeugt, dass Rosalie "ihre" Lebensmenschen gefunden hat ;)
Mehr Fotos finden sich in Roslies Fotoalbum am Seitenende!


Christinas Email vom 16.Oktober 2007:

Hallo Eva,

zur Aufmunterung während deiner Unterrichtsvorbereitung kurz zwei Aussagen, die dich bestimmt erfreuen werden.

Die Hundetrainerin bei den Kynologen hat mir gestern erklärt, dass Rosalie einen Topp-Charakter hätte. Sie hat sich vor verschiedenen Bewegungen nicht

sonderlich gefürchtet und ging auch auf neue Situationen (Schaukelpferd und ferngesteuertes, elektrisches Auto) behutsam, aber 

nicht überängstlich oder aggressiv zu. Auch im Umgang mit einem ausgewachsenen langhaarigen Labrador zeigte sie

sich besonnen, aber nicht überängstlich. Die Hundetrainerin meinte, dass ich so keine große Angst haben muss, wenn ich fremden Hunden

begegnete und erklärte uns das richtige Vorgehen. Rosalie würde aber ânormalâ reagieren.

 

Auch der Tierarzt heute war von ihr angetan (er hat übrigens einen 10 Wochen alten Boxer-Rüden, weil Rüden nicht jeden Dreck fressen,

wie er erklärte *ggg*), weil sie völlig ruhig und ausgeglichen auf dem Tisch stand. Er packte sie an Vorderläufen und Hinterläufen und drückte sie so

auf die Seite (klingt brutal, war es aber überhaupt nicht, er war sonst recht lieb und testete da nur ihre Reaktion aus), was Rosalie auch

akzeptierte und erst spät mit einem leichten Knurren bewertete. Super Wesen, sagte er.

(Anm.: Ein solcher "Test" hat in meinen Augen auf einem Behandlungstisch nichts verloren, zumal der Test selbst nicht unumstritten ist. Angeblich lässt sich so der Charakter des jungen Hundes abschätzen. Für Rosalie war das eine alles andere als gute Erfahrung, die sie zum Glück dank ihrer stoischen Ruhe und Ausgeglichenheit nicht verübelt. Ich frage mich ernsthaft, was einen für den Hund völlig Fremden dazu verleitet, einen jungen Hund gerade in seiner TA-Praxis zu "legen". Tina, hau ihm beim nächsten Mal auf die Finger! Kein Fremder hat an Eurem Hund irgendwelche "Reaktionstests" durchzuführen! Er sollte mal einen Crash-Kurs in Hundekommunikation buchen... Dann weiß er auch, dass der sog. Alpha-Wurf für die Wurst ist!)

Rosalie wiegt übrigens 3300 g. Ich soll sie weiter so füttern, wie bisher.

 

Du siehst also, die BÂs sind euch bzw. Banya wirklich toll gelungen.

Bis bald mal wieder

 

Eure

Westerhausens

Rosalies Fotoalbum